Doktorvater tot

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Doktorvater tot

Beitragvon Eva Mertens » Fr 14. Okt 2016, 14:51

Ich habe heute erfahren, dass Prof. Dr. Ferchhof im letzten Oktober verstorben ist. Wir standen immer nur im losen Kontakt, da er mir bei meiner Dissertation nicht helfen konnte und ich in der Regel sehr eigenständig arbeite. Seit etwa zwei Wochen habe ich versucht ihn zu erreichen, was mit jedoch nicht gelang. Daraufhin setzte ich mich mit der Universität Bielefeld in Kontakt die mir dann diese Informationen gab. Die Dissertation wird dennoch abgeschlossen und die Fakultät übernimmt die Prüfung. Ich kann also weiterhin noch meinen Doktor dort machen.

Die Dissertation selbst liegt nun wirklich in den Endzügen. Es fehlen jetzt nur noch das Gesamtfazit und die Einleitung sowie ein kleiner Sonderanhang mit Mails, da ich diese aus Gründen des Datenschutz und des Schutzes der Privatsphäre meiner Kommunikationspartner nicht mit dem restlichen Anhang veröffentlichen werde. Lediglich dem Prüfungsausschuss werden diese zur Verfügung gestellt.

Die Shorturl für dieses Thema: http://an-ma.eu/pgIER

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Re: Doktorvater tot

Beitragvon Eva Mertens » Fr 14. Okt 2016, 14:54

Ich bedanke mich an dieser Stelle posthum bei meinem Doktorvater für die Bereitschaft mich als Doktorandin aufzunehmen, obwohl er mich zuvor nicht kannte und auch mein Thema jenseits seiner eigenen Forschungen lag. Er war ein Mensch, den man gern haben musste, der hilfsbreit, umgänglich und in seinem Forschungsbereich ausgesprochen fachkundig war. Als ich begann, hatte er neben mir noch mehr als 20 Doktoranden unter seiner Obhut, mehr als jeder Professor, den ich zuvor kannte.

Danke!


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